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Andreas Reindl Heizung und Sanitär
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Brennwertkessel - Abwärme klug nutzen und bares Geld sparen

Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel, der den Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig nutzt. Brennwertgeräte gibt es sowohl für Gas- und Ölfeuerungen. Der Unterschied zu konventionellen Kesseln besteht darin, dass Brennwertkessel auch die Kondensationswärme des heißen Wasserdampfes im Abgas nutzen.  

In herkömmlichen Kesseln kann die Kondensationswärme nicht genutzt werden, dadurch entsteht ein sogenannter latenter Abgasverlust von ca. 6 Prozent bei Heizöl EL und ca. 11 Prozent bei Erdgas, der bisher nicht im Schornsteinfegerprotokoll ausgewiesen wird.

Mit dem Austausch einer alten Heizungsanlage gegen einen modernen Brennwertkesseln können Verbrauchseinsparungen von bis zu 30% erreicht werden, abhängig von Größe und Leistung der Heizanlage.

 

Kaminanpassung
Da das Abgas bei guten Brennwertkesseln nur noch lauwarm den Heizungskessel verlässt, reicht zur Kaminsanierung ein günstiges Kunststoffrohr aus temperaturbeständigem Polypropylen-PP. Dieses wird vom Dach aus in den Kamin eingezogen. Die Wohnräume im Haus selbst bleiben daher von weiteren Stemmarbeiten verschont.

Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne individuell.

Heizkessel, die 30 Jahre und älter sind, müssen nach einem aktuellen Regierungsbeschluss bis 2015 raus aus den Kellern. Wirklich alle? Hausbesitzer sollten sich nicht ins Bockshorn jagen lassen.

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch schärfere Vorgaben für Hauseigentümer beschlossen. Mit der Verabschiedung der zweiten Energieeinsparverordnung steigen die Anforderungen an Heizanlagen . Bis 2015 müssen Eigentümer Öl- und Gasheizungen erneuern, die vor 1985 eingebaut wurden . Bisher galt diese Pflicht nur für Heizkessel, die vor 1978 installiert wurden. Der CO2-Ausstoß und der Energieverbrauch sollen dadurch sinken

 

Wer ist von der Neuregelung betroffen?

Grundsätzlich sind alle Hauseigentümer in der Pflicht, deren Öl- oder Gasheizung 30 Jahre und älter ist. Erstmalig greift die Austauschpflicht 2015. Das bedeutet: Bis dahin müssen alle Anlagen, die vor 1985 installiert wurden, raus. In den Folgejahren sind jeweils die Kessel an der Reihe, die dann 30 Jahre alt werden.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen. Die wichtigste: Für Eigenheimbesitzer, die ihr Haus bereits zum 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben, entfällt die Pflicht.
Grundsätzlich ausgenommen sind zudem Brennwertkessel und Niedertemperatur-Heizkessel. Aufgrund von dieser Ausnahme ist die Neuregelung aus Sicht von Peter Paul Thoma, (öffentlich bestellter und vereidigter) Sachverständiger und Obermeister der Innung Sanitär, Heizung und Klima Frankfurt, für die meisten Eigentümer eigentlich harmloser als gedacht. Der Grund: „Ab 1984 wurde in Deutschland schon überwiegend Niedertemperaturtechnik verbaut.“ Wer unsicher ist, welcher Heizungstyp im eigenen Keller steht, kann zum Beispiel den Schornsteinfeger, einen Heizungsbauer oder Energieberater fragen.

Muss die gesamte Heizanlage ausgetauscht werden?

Die Neuregelung erfasst außerdem grundsätzlich nur den Heizkessel. Heizkörper, Warmwasserspeicher und Rohre können also eigentlich drin bleiben. „Eigentümer sollten aber bedenken, dass der Kessel immer Teil des gesamten Heizsystems ist“, gibt der Sachverständige Thoma zu bedenken. Wenn ein Austausch erforderlich wird, mache es daher stets Sinn, die komplette Anlage unter Modernisierungsaspekten zu prüfen. Ein hydraulischer Abgleich und die Anpassung der Pumpenleistung sollte in jedem Fall erfolgen.

Aber auch die Pumpe selbst, Thermostate oder die Heizkörper nehmen Fachleute idealerweise einmal unter die Lupe. So können beispielweise veraltete Heizkörper die Effekte von modernen Niedrigtemperaturkesseln wieder zunichtemachen. Ein Umstand, der den Sanierer unter Umständen auch Zuschüsse von Kfw und Co. kosten kann. In Einzelfall kann es außerdem vorkommen, dass der Eigentümer den Querschnitt des Kamins verkleinern lassen muss, da die Abgastemperaturen durch den Einbau moderner Heizkessel sinken – was dem alten Kamin schaden kann.

Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen bis zum 31.12.2015


Eine Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen ist gemäß §61a Landeswassergesetz durchzuführen.

  • bei Neubau der Abwasserleitung
  • bei Änderung der Abwasserleitung
  • als Erstprüfung bis zum 31.12.2015
  • als Wiederholungsprüfung alle 20 Jahre

Eine Dichtheitsprüfung wird in der Regel auch gefordert, wenn bei Untersuchungen durch die Gemeinde Schäden, Fremdwasserzulauf oder Fehlanschlüsse festgestellt wurden.

 

Tipp:

Die für Sie gültigen Fristen erfahren Sie bei Ihrer Stadt bzw. Gemeinde

Schaubild Dichtheitsprüfung

Am 13. Dezember 2012 wurde im Bundesgesetzblatt die "Zweite Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung" (vom 5. Dezember 2012) verkündet. Insbesondere haben sich die Untersuchungsintervalle (von einem auf drei Jahre), die Frist zur Untersuchung (nun bis 31.Dezember 2013) und die Meldepflichten geändert.

 

Begriffsbestimmungen:

 

Ein- und Zweifamilienhäuser sind von dieser Regelung ausgenommen.

 

Ist eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung eine Anlage mit:

  • einem Speicher-Trinkwassererwärmer oder einem zentralen Durchfluss-Trinkwassererwärmer mit jeweils einem Inhalt von mehr als 400 l oder
  • einem Inhalt von mehr als 3 l in midestens einer Rohrleitung zwischen Abgang es Trinkwassererwärmers und Entnahmestelle; nicht berücksichtigt wird der Inhalt einer Zirkulationsleitung; entsprechende Anlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern zählen nicht zu Großanlagen zur Trinkwassererwärmung.

Inhaber von gewerblich betriebenen Trinkwasseranlagen, in denen sich Großanlagen zur Trinkwassererwärmung befinden, müssen künftig in eigener Regie, ohne Anordnung des Gesundheitsamtes, einer Gefärdungsanalyse veranlassen.

Wichtige Information für alle Hausbesitzer und Hausverwalter zum Thema Heizungsbefüllung nach den gültigen Normen

 

Die bis Ende Juli für die Ausführung einer Heizungsbefüllung zuständige nationale Rechtsnorm DIN 1988, Teil 4 wurde mit Wirkung 01. August 2011 außer Kraft gesetzt und durch die Europanorm DIN EN 1717 ersetzt. Demnach ist die bis 31. Juli 2011 zulässige, kurzzeitige Verbindung einer trinkwasserführenden Armatur mit dem Heizungsbefüllstutzen über eine Schlauchverbindung ohne Systemtrennung nicht mehr zulässig. Nach der jetzt gültigen Europanorm DIN EN 1717 werden nun alle Anschlüsse zwischen Trinkwasserarmatur und Heizungsbefüllstutzen als ständige Anschlüsse angesehen.

 

Umsetzung in der Praxis

 

Eine normgerechte Heizungsbefüllung muss immer über eine eigensicherere Installation sowie einen Systemtrenner erfolgen!

Bei nicht normgerechter Befüllung einer Heizungsanlage könnte Heizungswasser durch Rückfließen, Rückdrücken oder Rücksaugen in das Trinkwasser gelangen und dieses mit nicht der Trinkwasserverordnung entsprechenden, möglicherweise gesundheitsgefährdenden Stoffen

verunreinigen. Dies ist zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken für den Verbraucher unbedingt zu vermeiden. In der Praxis bedeutet dies, dass alle Absicherungen gegen eine Verunreinigung des Trinkwassers durch Heizungswasser so ausgeführt werden müssen, als ob eine ständige Verbindung erstellt wäre und der höchste zu erwartende Absicherungsfall abgedeckt werden kann. Aus

diesem Grund empfehlen wir den Einsatz eines Systemtrenners der Klasse BA oder idealerweise einer Heizungsbefüllstation.

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